Nominiert für den ELMAR 2018

 

ELMAR – der Markenpreis

Es gibt über 70.000 Elektrohandwerksbetriebe in Deutschland. Aber nur die besten können gewinnen.

Markenbewusstsein hat einen Preis: ELMAR, der begehrte Markenpreis der Elektrobranche, wird von der Initiative „Elektromarken. Starke Partner“ jährlich verliehen. Damit werden Elektrohandwerksbetriebe ausgezeichnet, die ihr Handwerk meisterlich beherrschen und mit innovativen Markenkonzepten sowie außerordentlichem Markenbewusstsein überzeugen.

Elektro Möhrle ist nominiert für den ELMAR 2018.

Am 12.12.2018 entscheidet die Jury ob wir Gold, Silber oder Bronze erhalten.

Wir danken jetzt schon für das entgegengebrachte Vertrauen und sind stolz auf diese deutschlandweite Auszeichnung.

 

Kohlenmonoxid-Melder oder Rauchmelder?

Kohlenmonoxid-Melder oder Rauchmelder?

Brandrauchmelder sind bei einem akuten Brand gegenüber dem Kohlenmonoxidalarm im Vorteil, da sie eher und zuverlässiger melden. Kohlenmonoxid entsteht insbesondere bei Schwelbränden, die länger Zeit zur Flucht geben. Insofern kann ein CO Melder den Qualm-Alarm nicht ersetzen!

Kohlenmonoxid, kurz CO, ist ein besonders giftiges Gas. Es entsteht überall dort, wo etwas verbrannt wird. Solange der Abzug frei ist, besteht keine Gefahr. Können die Brandgase nicht richtig entweichen – etwa, weil eine Gastherme verdreckt ist oder der Abzugsschacht eines Kamins verstopft – wird es allerdings schnell und im schlimmsten Fall nachhaltig gefährlich. Schon wenige Atemzüge können lebensgefährlich sein! Damit dieser Fall nicht eintritt, sollen CO-Warngeräte warnen. Sie geben Alarm, sobald die Menge an Verbrennungsgasen, insbesondere Kohlenmonoxid, in der Raumluft über einen festen Grenzwert steigt.

CO-Melder im Haushalt

Während Rauchwarnmelder in Wohnungen weitverbreitet sind, sind Kohlenmonoxid-Melder eher die Ausnahme. Besonders sinnvoll sind sie, wenn es Feuerstätten in geschlossenen Räumen gibt – etwa Heizungen mit Verbrennungssystemen wie Gasthermen und Kamine.

Richtig platzieren!

CO-Melder brauchen nicht unbedingt vom Fachmann installiert zu werden. Sie müssen allerdings richtig platziert werden: Zum Beispiel in unmittelbarer Nähe des Abzugsschachtes einer Gastherme oder in direkter Nähe einer offenen Feuerstätte. Im Zweifelsfall übernimmt der Schornsteinfeger die Montage.

Die Geräte halten, je nach Modell, zwischen drei und zehn Jahre. Weil die Lebensdauer des Sensors beschränkt ist, muss das Gerät dann ausgetauscht werden. Fachleute raten zu Geräten mit fest verbautem Akku. Der Vorteil: Die Versuchung, die Batterien anderweitig zu benutzen entfällt. Da der Akku so lange hält wie das Gerät selbst, ist es immer betriebsbereit.

Grundsätzlich gilt:

Ein falsch verwendetes Gerät ist oft riskanter als keines. Eine RauchmelderBeratung durch die ortsansässige Feuerwehr oder Fachbetriebe ist stets empfehlenswert.

Gesetzesänderung

10.07.2013 – Der Landtag in Stuttgart hat heute die Rauchmelderpflicht beschlossen. Baden-Württemberg ist damit das 13. Bundesland in Deutschland mit einer Gesetzgebung zur Installation von Rauchwarnmeldern in privaten Wohnräumen. Nur Berlin, Brandenburg und Sachsen haben noch keine entsprechende Gesetzgebung veranlasst.

Das Gesetz sieht vor, dass die Warngeräte ab sofort in Neubauten installiert werden müssen, in bestehenden Gebäuden bis Ende 2014. Damit sollten ab 2015 alle Wohnungen in Baden-Württemberg mit Rauchmeldern ausgerüstet sein, Neu- und Umbauten schon sofort nach Inkrafttreten des Gesetzes diesen Sommer. Die Geräte müssen in den Schlafzimmern sowie in den Fluren, die von den Schlafzimmern zur Wohnungstür führen, angebracht werden.

Die Übergangsfrist für die Umrüstung ist im Vergleich zu den anderen Bundesländern mit Rauchmelderpflicht verhältnismäßig kurz. Der Brand in Backnang diesen März, bei dem eine Mutter und ihre sieben Kinder starben, brachte SPD und Grüne dazu, die Übergangsfrist, die mit 2017 ursprünglich recht großzügig bemessen war, relativ kurz zu halten.

Einbaupflicht:

§ Für Neu- und Umbauten seit 10.07.2013
§ Für bestehende Wohnungen bis zum31.12.2014
§ In Schlafräumen sowie in den Fluren, die von den Schlafzimmern zur Wohnungstür führen